[...] Die Wahrheit ihrerseits empfängt ihr Leben von unseren Kriterien rationaler Akzeptierbarkeit, und diese sind es, die wir in Augenschein nehmen müssen, wenn wir die Werte entdecken wollen, die wirklich in der Wissenschaft enthalten sind.
[...]Tatsache ist: Wenn wir uns das Ideal rationaler Akzeptierbarkeit anschauen, wie es sich durch die Betrachtung der Theorien offenbart, deren Akzeptierung von Wissenschaftlern und gewöhnlichen Menschen für rational gehalten wird, so erkennen wir, daß es uns in der Wissenschaft um den Versuch geht, eine Repräsentation der Welt zu konstruieren, die die Kennzeichen der instrumentellen Leistungsfähigkeit, der Kohärenz, der Komplettheit und der funktionalen Einfachkeit besitzt.
[...]Schematisch und zu knapp formuliert, besagt meine These, daß die Theorie der Wahrheit die Theorie der Rationalität voraussetzt, die wiederum unsere Theorie des Guten zur Voraussetzung hat.