Rankings fungieren als ziemlich primitive, aber höchst wirksame Steuerungs- und Kontrollmaßnamen, die dem
Bildungsbereich noch das letzte Quentchen Freiheit austreiben sollen, das ihm als Relikt humanistischer Ideale
geblieben ist. [...] Es liegt in der Logik evaluierender Verfahren, unter dem Deckmantel der
Leistungsfeststellung nach objektiven Kriterien eine normative Kraft zu entfalten, der sich kaum einer
widersetzen kann, ohne in den Geruch des Versagers, des Verweigerers, des Querulanten, des Rückständigen oder
des Ängstlichen zu geraten.